Übersicht über die Komponenten
Aus mAirListWiki
Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über die verschiedenen Komponenten des mAirList-Haupfensters und erklärt ihre grundlegende Funktion. Auf die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten bezüglich Aussehen und Funktion soll hier nicht eingegangen werden, sondern es werden in der Regel nur die Standard-Einstellungen beschrieben.
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Playlists
Die Playlist enthält den Ablauf der Sendung, also die Liste der Elemente in der Reihenfolge, in der sie gespielt werden sollen. Der Begriff "Playlist" wird im mAirList-Sprachgebraucht sowohl für das Bildschirm-Objekt als auch für den Inhalt der Playlist, also die Liste der Elemente, verwendet.
In der Standardkonfiguration hat die Playlist-Tabelle sieben bzw. acht Spalten:
- Ein Icon, das den Typ bzw. den Status des Elements anzeigt. Ein Papierkorb bedeutet zum Beispiel, dass das Element bereits gespielt wurde und sich nun in der "History" der Playlist befindet.
- Die Backtiming-Spalte mit der errechneten bzw. tatsächlichen Startzeit des Elements. Ist das Element gerade in einen Player geladen, wird zusätzlich der Name des Players und der aktuelle Status angezeigt.
- Der Titel und Interpret. In der im Screenshot gezeigten "erweiterten Darstellung" wird beides untereinander in derselben Spalte angezeigt, es ist aber auch möglich, eine eigene Spalte für den Interpreten zu definieren. In diesem Feld wird bei spielenden Titeln auch der Fortschrittsbalken angezeigt.
- Die Länge des Elements.
- Die Ramp.
- Informationen über die Art des Lied-Endes (Cut, Fade, ... - im Screenshot leer).
- Die Link-Spalte, in der ein Symbol angezeigt wird, sofern das Element mit dem folgenden verknüpft ist.
Unterhalb der Playlist befindet sich die Playlist-Toolbar mit den folgenden Elementen:
- Buttons zum Umschalten zwischen Live Assist und Automation.
- Buttons zur Steuerung der Automation (nur sichtbar bei Automationsbetrieb).
- Startzeit des nächsten Events.
- Anzahl der Elemente in der Playlist.
- Gesamte Spieldauer der Playlist.
Normalerweise gibt es genau eine Playlist im mAirList-Fenster. Es ist aber möglich, zwei oder mehr Playlisten zu definieren. So lassen sich beispielsweise Musik und Wortbeiträge in getrennten Playlisten aufbewahren und verwalten. Andererseits kann man die Playlist auch komplett abschalten und mAirList so zu einer reinen Cartwall machen.
Jede Playlist verfügt über einen oder mehrere Player, die im folgenden Abschnitt beschrieben werden.
Player
Der Player dient zum Abspielen von Elementen, also Dateien, Streams, Container, usw. Jeder Player ist an eine Playlist gekoppelt. Das bedeutet, es lassen sich nur Elemente abspielen, die sich auch in der Playlist befinden. Zieht man eine Datei direkt mit der Maus in einen Player, dann wird sie auch automatisch in die Playlist eingefügt.
Jeder Player hat einen Namen (z.B. "A", "B", "C", ...) und eine Farbe. Die Farbe wird verwendet, um einen spielenden Player hervorzuheben, und auch um in der Playlist optisch zu markieren, welches Element in welchem Player liegt.
Neben dem Titel und dem Interpreten zeigt der Player auch noch den aktuellen Status, die abgelaufene und/oder verbleibende Zeit und einen Fortschrittsbalken an. Ganz unten befinden sich Buttons, um den Player zu starten, zu stoppen usw., sowie für die Aktivierung von PFL, Loop-Modus und Hook-Modus.
Cartwall
Die Cartwall besteht aus einer frei definierbaren Anzahl von Playern, die zum Abspielen von Elementen wie Jingles, Drops, Musikbetten usw. verwendet werden. Anders als die normalen Player sind die Cartplayer nicht an eine Playlist gebunden, sondern können frei mit beliebigen Elementen belegt werden.
Wiederkehrende Kombinationen von Jingles können als Cartwall-Belegungen (.mlc-Dateien) gespeichert werden. Im Bild rechts sieht man beispielsweise die Verpackung für die Veranstaltungstipps, bestehend aus den drei Elementen Opener, Trenner und Closer. Zudem ist für den Closer ein Trigger definiert, der das Musikbett ausblendet, sobald der Closer gespielt wird.
Standardmäßig verwenden alle Cartplayer dieselbe Soundkarte, es können aber auf Wunsch auch getrennte Soundkarten(-kanäle) verwendet werden.
